Ich besitze einige eher seltene Kleinode von Chamber of Sounds: den Jupiter III (Drone-Synthesizer), das LSD (Light Sensitive Delay) sowie das TCM (Time Clock Module).
Die Geräte gehören seit vielen Jahren zu meinen „geheimen“ Klangwerkzeugen und finden immer wieder ihren Weg in meine Produktionen.
Gerade ihre eigenwilligen Konzepte und experimentellen Möglichkeiten machen sie für mich bis heute besonders reizvoll.
Der Erwerb des LSD führte seinerzeit allerdings zu einer unerwarteten Episode:
Beim Zoll sorgte die Bezeichnung des Geräts für erhebliche Irritationen.
Dass es sich lediglich um ein Effektgerät mit der Abkürzung Light Sensitive Delay handelte, konnte die anfängliche Skepsis kaum mindern.
Meinen Erklärungsversuchen begegnete man mit bemerkenswert wenig Humor.

Jaaa… so können sie sein, die Leute vom Zoll. Ich habe da auch schon so meine Erfahrungen machen müssen. Humor ist da eher hinderlich.
Beste Grüße
de Jo
Ich habe auch noch nie davon gehört, das Drogen auf der beiliegenden Rechnung extra aufgeführt werden.
Nein, die Zollbeamten fanden das überhaupt nicht lustig, nicht mal ein bisschen.
Sie hofften wohl darauf einen dicken Fang zu machen.