Biografie

Biografie

– Leben und Werk –

2001 -Bernd-Michael Land (Aliens-Project) Live @ Tanz in den Mai, Friedberg

 

Bernd-Michael Land

geboren am 11.06.1954 in Frankfurt am Main,
ist Musiker (Synthesizer, Keyboard, Elektronik), Klangkünstler, Sounddesigner
und Komponist (professionell / hauptberuflich).
Bernd-Michael Land gehört sicherlich zu den deutschen „Elektronikern“
der ersten Stunde. Er komponiert und produziert seit den frühen 70er Jahren
Elektronische Musik, ausschließlich seine eigenen Werke.

2010 -Bernd-Michael Land m SynxsS-Studio in Offenbach/Main

Die Stilrichtung könnte man pauschal als „Elektronische Instrumentalmusik“
umschreiben. Präziser eingeordnet in Ambient, New Age, Berliner Schule, Chillout,
Electronica, Bioakustik, Field-Recording, Soundscapes und Klangkunst.
Über die vielen Jahre hinweg mit Einflüssen aus Techno und House (Aliens-Project)
aber ebenso mit Elementen aus Krautrock und Funk vermischt.

Wie alle anderen „Elektroniker“ aus dieser Zeit, hat auch Land einmal ganz profan
angefangen und sein erstes selbstverdientes Geld in eigenes Equipment gesteckt.

Begonnen hatte er bereits 1969 mit Tonbandmaschinen (Tape Music), einer einfachen
italienischen Transistororgel, einem selbstgebauten Moog Etherwave Theremin
und kurz darauf kamen dann die ersten richtigen Synthesizer hinzu.

Effektgeräte waren damals noch sehr rar und teuer und so wurden Echoeffekte
und Tape Loops mit mehreren umgebauten alten Tonbandgeräten realisiert.

Noch sehr gut funktionierende, teils neuwertige, Bandmaschinen, standen damals
überall auf dem Sperrmüll, denn Niemand mehr wollte die klobigen Geräte noch
haben. Sie wurden in kurzer Zeit von den kompakten Cassetten-Recordern
komplett aus den Wohnzimmern verdrängt.
Die Compactcassette gab es ja bereits fertig bespielt mit der Lieblingsmusik
und war als mobiles Medium, z. B. im Auto oder im Walkman sehr beliebt.

2011 -Bernd-Michael Land (Aliens-Project) Live @ Hafen2, Offenbach

Später, als Keyboarder in verschiedenen Underground- und Rockbands, hatte
sich auch sein Gerätepark über die Jahre hin stetig verändert.

Unter den vielen Formationen war beispielweise auch die Neu-Isenburger Band
„Kotzbrocken“, mit Henni Nachtsheim (Badesalz), Peter „Crepper“ Gerhardt,
Peter Krapp, Bernd „Petzi“ Petzold und Thorsten Finke, aus deren Mitgliedern
dann wieder andere Gruppen entstanden sind. Neue Formationen kamen und
alte lösten sich wieder auf, das war in diesen Zeiten ein stetig fliegender Wechsel.

2015 -Bernd-Michael Land (Aliens-Project) Live @  P-Club, Konstanz

Ein ARP Odyssey MK 1 Model 2800 (White Face) Synthesizer, eine Hammond B3
nebst Leslie und das legendäre Fender-Rhodes Seventythree (Mark III) E-Piano,
waren früher im Live-Einsatz. Das Hohner Stringvox sowie der klassische Moog
Minimoog folgten und die schwere B3 wurde durch eine Hammond M100 ersetzt.

Für längere Zeit war dieses Set das Basisequipment, die musikalischen Wurzeln
lagen im Krautrock / Rock und in der elektronischen Experimentalmusik.
Für Pianosounds musste das Crucianelli Compac-Piano von Crumar herhalten.
Es klang grottenschlecht und liegt heute noch immer unbenutzt in irgendeiner
Studioecke herum.
Durch die Anschaffung eines großen Roland System 700 Modular Systems und
einem umständlich zu bedienenden Roland MC-8 Sequenzer, hatte Land dann
alle Möglichkeiten, um völlig frei in seinem Studio experimentieren zu können.

Das Geld war knapp und so wurde in den frühen Achtzigern das Roland System
700 durch ein Roland System 100M ersetzt. Die Roland TR-808 Drummachine,
ein Roland System 100 101-102-104 und ein Korg Polysix rundeten die Sache ab.
Immer auf der Suche nach neuen Klängen erlernte er so den perfekten Umgang
mit modularen Synthesizern und entdeckte neue Möglichkeiten im Bereich des
Sounddesigns und der Steuerungstechnik modularer Systeme.

2012 –das legendäre „Walhalla“-System mit Modulen von Moog, PPG, Dotcom, Roland 700, Curetronic,CotK, Moonmodular, Blacet, Cynthia und Oberheim

Das „Walhalla“ Modularsystem war in seinem „SynxsS-Studio“ bis zum Jahre 2013 in
Betrieb und gehörte mit seinen imposanten rund 5,50m Breite und 2,20m Höhe lange
Zeit zu den größten analogen Modularsynthesizern der Welt (<400 U).
Es bestand zwar aus einem festen Grundset, aber es gab auch immer wieder Zeiten
der Veränderungen, um das System im Detail weiter zu ergänzen und zu optimieren.
In den Neunzigern, nach dem Umzug in das Offenbacher Studio im alten Forsthaus
am Wildhof, war mit über 100qm Studiofläche endlich ausreichend Platz für die
großen Maschinen. So wurde das Studio sukzessive erweitert.

Hier befand sich alles, was gut, selten und teuer war: Kurzweil 250 System mit dem
K-250 EXP Expander, NED-Synclavier S2, CMI Fairlight Series III und es gesellten
sich viele weitere Synthesizer, Effekte und hochwertiges Outboard-Equipment hinzu.


Oben: Kurzweil K-250 + K-250 Expander
Mitte: NED Synclavier S2
Unten: CMI Fairlight Series III

Analoge und modulare Synthesizer standen immer im zentralen Mittelpunkt
des SynxsS-Studios und das ist bis heute so geblieben.

Knapp 20 Jahre später, im Sommer 2013, fand der nächste Umzug in das aktuelle
Studio nach Rodgau-Hainhausen statt.
Die letzten Räumlichkeiten sind wieder kleiner und so musste auch das Equipment
sehr deutlich reduziert werden. Die wirklichen Rosinen sind aber bis heute alle
geblieben, denn vieles war nur sperrig und groß, wie z. B. der Korg PS-3100 und
so manches Schätzchen war hier mehrfach vorhanden.

Durch Modernisierungen im Bereich Mix und Recording, konnte weiterer Platz
generiert werden. Die freie Fläche wird für die akustischen Instrumente genutzt,
insbesondere Gongs, Klangschalen, Rhythmusinstrumente und Mikrofonierung.

So, wie sich die Musik von Bernd-Michael Land in einem halben Jahrhundert immer
wieder weiterentwickelt hat, haben sich parallel dazu natürlich auch die Ansprüche
an die gesamte Instrumentierung etwas verändert.

Doch zurück zur Musik.
In den Jahren von 2000 bis 2006 wurden zusammen mit Markus „Coco“ Adam
unzählige Livekonzerte in diversen Clubs, aber auch auf größeren Festivals,
unter dem Pseudonym „Aliens-Project vs. Programmierte Welten“ absolviert.

2015 –das aktuelle SynxsS-Studio in Rodgau-Hainhausen

Erst seit 2010 ist „Bernd-Michael Land“ unter seinem realen Namen mit
konzertanter und ruhigerer Musik vertreten. Aktuell stehen Ambient, Chillout,
Berliner Schule, Meditationsmusik, New-Age, sowie diverse sozialkritische
Klangkunstprojekte auf dem Programm. Parallel liegt der Fokus im Sounddesign
und in Auftragsproduktionen für Werbung, Theater, Film und TV.
Seit Mitte 2006 ist Bernd-Michael Land als aktives Mitglied bei der „EK-Lounge“,
der Musiker Community „Elektro-Kartell“, mit dabei und hat bis heute an über
neunzig Livesessions teilgenommen.
Es gab viele Korrellationen mit anderen Künstlern, u. a. mit „The Dop Experience“ mit Patty Stucki und César Rosón auf dem Album „Zeitgeist“, das gemeinsame Liveprojekt „Skalien“ mit dem Frankfurter Künstler Siegfried Kärcher, sowie einige Ambient-Konzerte, gemeinsam mit HaDi Schmidt (Imaginary Landscape) und als als Trio mit Ralph Baumgartl.

2009 -Bernd-Michael Land im SynxsS-Studio, Offenbach. Hier an seinem Macbeth M5
Modular-Synthesizer.

Auf dem Album „The Secret lives“ (2020) von Mani Neumeier (Guru-Guru) und
Zeus B Held (Ex Keyboarder von Birth Control), steuerte Land diverse spezielle
Synthesizersounds und Modularsequenzen bei. Mehrere Parts des Albums sind
im Rodgauer SynxsS-Studio entstanden.

Ganz besonders hervorzuheben wären noch die extrem
aufwändig produzierten quadrophonischen Klangkunst Konzerte.
Diese Aufführungen sind, nach mehrjähriger Vorbereitungszeit, ab dem Jahr 2011 mehrfach live dargeboten worden.
Aus diesen Konzerten heraus entstand 2015 das imposante
Gesamtkunstwerk „Das Lächeln der Bäume“ mit einem
Umfang von insgesamt über sieben Stunden Ambientmusik.
Die 34 einzelnen Musiktitel sind aus den quadrophonischen Konzertmitschnitten
mit 674 Stunden Spieldauer sorgsam extrahiert und für diese Alben in Stereo
komplett neu abgemischt worden.
Fünf Stunden davon sind auf den vier prämierten CDs „Intervall“, „Oddysee“,
„Metamorphose“ und „Quintessenz“ erschienen.
Es wurde 2015 als Collectors Edition in einer streng limitierten exklusiven
Sammelbox auf 4 CDs angeboten und war schnell ausverkauft.
Die jeweiligen Alben sind aber weiterhin noch als Einzel-CDs im Shop verfügbar.

Da nicht jede Räumlichkeit für eine Quadrophonie-Aufführung geeignet ist,
wurde das mehrkanalige Programm häufig in der Stereoversion präsentiert,
so beispielsweise 2014 auf der Frankfurter Luminale dem größten internationalen
Festival der Lichtkultur, in der Frankfurter Peterskirche.
Weitere Konzerte fanden im Kaisersaal vom Stadtschloss in Fulda zum
„Tag des Denkmals“, im Radom auf der Wasserkuppe, sowie auf diversen
Festivals statt.

2014 -THAU Bernd-Michael Land & Frank Tischer live @ Radom auf der Wasserkuppe

Ab dem Jahr 2014 fanden elektronische Konzerte mit Frank Tischer statt, aus
denen das limitierte Album „Live im Radom“ hervorgegangen ist.
Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit, wurde noch im gleichen Jahr das
Elektronik-Duo „THAU“ gegründet.

Die Formation THAU orientierte sich dabei an der klassischen Elektronischen Musik
aus den 70er Jahren (Berliner Schule), die jedoch mit Klavier/Flügel und modernen klanglichen Elementen erweitert wurde.
Im Herbst 2014 wurde dann im SynxsS-Studio mit den Aufnahmen dazu als
Instant Compositions begonnen.
Als Ergebnis dieser Arbeiten erschien dann im Mai 2015 das Album „Elektra“.
Ein zweites Album war zwar noch geplant und weitgehend schon aufgenommen,
die Ära THAU endete jedoch in 2018.

Ein anderes spannendes Projekt war „Das elektronische OHRakel“.

Die Erstaufführung fand 2014 im INM Institut für neue Medien statt.
Bernd-Michael Land hinterfragte zu seinem 60ten Geburtstag auf einem musikalischen Weg kritisch die Kriege von 1954 bis 2014 und arbeitete diese thematisch auf.

60 Jahre Leben und kein Jahr ohne Kriege. Zu der elektronischen und etwas
düsteren, teils beklemmenden Musik, wurden alle Kriege aus diesem Zeitraum
monologisch vorgetragen. Die Sprecherin war Manuela Emmert.

Die Verschmutzung unserer Ozeane durch Plastikmüll wird durch das Werk „Meeresgrund“ thematisiert. Es entstand in der Zeit von März bis Oktober 2015.

Die Premiere fand auf der Rodgau Art im Oktober 2015 statt und wurde dort an den beiden Tagen siebenmal als 40-minütige Kurzkonzerte in diskreter 4-4-4-Quadrophonie aufgeführt.
Weitere Konzerte folgten.
Das sozialkritische Album dazu wurde am 5. Juni 2016 zum Weltumwelttag der Öffentlichkeit vorgestellt.

2015 -Bernd-Michael Land im SynxsS-Studio in Rodgau bei den Aufnahmen zu dem Projekt
Meeresgrund.
Hier die Mikrofonierung von Plastiktüten mittels einem „Harry DC99 Kunstkopf von AKG.

Im Jahr 2016 startete Land mit den Arbeiten für ein weiteres interessantes Projekt: „Transmitter 594kHz“.
Die Hommage an die „gute alte Mittelwelle“ wurde im Februar 2016 im ehemaligen
Radiosender des Hessischen Rundfunks in Rodgau-Weiskirchen aufgenommen.

Dieser Sender war für tausende von Menschen in der damaligen DDR das einzigste Sprachrohr aus dem Westen und in den 60er und 70er Jahren die wichtigste Informationsquelle für die Nachrichten aus dem Weltgeschehen.

Ganz still und leise wurde dieser alte Radiosender dann aus Kostengründen, aber auch wegen der unzeitgemäßen Technik, im Jahr 2011 abgeschaltet.

2016 -Das provisorische Musikstudio im großen Sendesaal des ehemaligen Mittelwellensenders Weiskirchen vom Hessischen Rundfunk

Die Zeiten der analogen Mittelwelle waren in unserer digitalen Welt wohl vorbei.
Schade dabei ist nur, dass sich bis dato in keinem Rodgauer Museum irgendwelche
Hinweise auf die Geschichte oder die Existenz des Senders finden lassen, war er
doch in gewisser Weise ein Relikt aus dem kalten Krieg.
Die Einrichtung hat es nicht verdient, in Vergessenheit zu geraten,
Für die Produktion dieses Albums wurde daher im ehemaligen großen Sendesaal
des Hessischen Rundfunks extra ein komplettes Aufnahmestudio eingerichtet.

Viele Synthesizer, Sampler, Effekte, Monitore und ein Mischpult, sind dort nur für diesen einen Zweck hingekarrt, aufgebaut und verkabelt worden, um dieses ganz besondere Album einspielen und aufnehmen zu können.
Das offizielle Release für dieses Album fand im Mai 2017 statt.

Aus dem Jahr 2017 stammt das Projekt „Slowing World –Auditive Skulpturen“

Hier dominiert ruhigere Meditationsmusik, welche mit 35 Gongs und 34 Klangschalen, Ocean-Drum, Windspielen, Chimes und diversen elektronischen Klangerzeugern sowie Feldaufnahmen mit realen Naturgeräuschen, dargeboten wird.

In unserer hektischen Welt können die sanften Klangbäder einen Gegenpol bilden, welcher dem Hörer zur Entspannung dient und ihn bei der Entschleunigung unterstützt.
Die Premiere fand in der Chillout-Factory im Sommer 2017 in Obertshausen statt.
Das Projekt „Slowing World“ wurde im Herbst des gleichen Jahres zur Finissage im Rahmen der Rumpenheimer Kunsttage in der Schlosskirche am Rumpenheimer Schloss präsentiert.

2017 –Konzert in der Chillout Factory, Obertshausen

Im Februar 2017 wurde parallel dazu erstmals das Konzertprogramm
„Hyperreale Reflexion“ im Frankfurter Institut für neue Medien der Öffentlichkeit vorgestellt.

2017 -Konzert im Institut für neue Medien in Frankfurt

Hier trifft experimentelle Live-Elektronik mit Elementen aus Dark-Ambient auf
Glitch & Noise aufeinander, ohne jedoch völlig die Richtung zu verlassen.
Das Album „Hyperreale Reflexion“ erschien im Mai 2019.

2017 –Konzert in der Chillout Factory in Obertshausen

Das Liveprogramm „Auditive Skulpturen“ aus dem Jahr 2018 beinhaltet Werke
aus verschiedenen Projekten, jedoch mit neuem Arrangement und neuen Tracks.
Erste Konzerte fanden zum Luminale-Festival 2018 in der Fabrik in Frankfurt sowie
im Maximal in Rodgau statt.

Im Herbst 2017 wurde mit den Arbeiten zu dem sozialkritischen Projekt „Farben“ begonnen und im Oktober 2018 erschien das Album dazu.

„I have a dream“ -Martin Luther King hatte einen Traum von einer friedlichen Welt, in der ein Mensch nur nach seinem Charakter beurteilt wird und nicht nach seiner Hautfarbe. „Farben“ möchte symbolisch eine diskriminierungsfrei Reflektion der Hautfarben in auditiver Form modellieren. Niemand sollte wegen Herkunft, Aussehen, Religion, sexueller Orientierung, Alter oder der körperlichen Konstitution, benachteiligt werden.

Die Release-Konzerte fanden auf der Rodgau-Art 18 und als Open-Air Konzert auf den Rumpenheimer Kunsttagen statt. Das Album „Farben“ wurde 2019 mit dem begehrten Schallwelle-Award als „Bestes Album 2018“ ausgezeichnet und etablierte sich auf dem 3. Platz.

Im Folgejahr wurde „Farben“ beim 37. Deutscher Rock und Pop Preis 2019 als “Bestes New Age Album” / 1. Platz und “Bestes Booklet & Inlaycard” / 3. Platz prämiert.

Das Projekt „Farben“ ist auch als Video verfügbar. Dabei sind für jedes einzelne Musikstück auf der CD, eingängige Visuals mit erklärenden Texten erstellt worden.
Das komplette Album kann daher auch als durchgehender Film mit einer gesamten Spieldauer von 74 Minuten gezeigt werden.

Die erste Präsentation von „Farben -Der Film“ fand 2018 im Bürgerhaus in Rodgau Nieder-Roden auf dem „WIR-Festival für Toleranz und Vielfalt“ statt.

Weitere Vorführungen fanden u. a. im Phonokino / Institut für neue Medien (INM) Frankfurt statt. Der Film wurde ebenso zu Gottesdiensten in Kirchen, so wie in diversen Schulen, begleitend zum Unterricht, gezeigt.
Für Lehrzwecke wird dieser Film kostenlos zur Verfügung gestellt, bei Interesse bitte per E-Mail anfragen.

Im Mai 2019 ist das Album „Hyperreale Reflexion -3rd Movement“ erschienen.

Das Projekt „Hyperreale Reflexion“ wurde aus dem gleichnamigen bekannten Konzertprogramm heraus entwickelt, die Kompositionen sind hier jedoch nur teilweise verwendet worden und es sind völlig neu komponierte Stücke hinzu
gekommen.

2019 -Ein Ausschnitt aus dem CD Cover des Albums „Hyperreale Reflexion -3rd Movement“

Das Album thematisiert den Beginn der industriellen Revolution, welche in der
Mitte des 18. Jahrhunderts begann und bis über das Wirtschaftswunder nach dem
Zweiten Weltkrieg hinweg, einmal die ganze Welt verändern sollte.
Unsere Gier nach stetigem Wachstum und der unendliche Hunger nach immer
höheren Gewinnen, sind jedoch nicht ohne ökologische Folgen geblieben.
Das Projekt fokussiert dabei die ökologischen Folgen unserer Industriekultur für
unsere Umwelt. Der Planet Erde leidet unter den globalen Umweltproblemen und
diese werden sich in absehbarer Zukunft noch steigern.

Im Januar 2019 wurde eine Produktion zum Jubiläum der Mondlandung gestartet.
Das Album „Die Mondlandung -50th Anniversary“ ist dann rechtzeitig im Anfang
Juli fertiggestellt und offiziell released worden.
Dieses Album trägt eine, für Land elementare und persönliche, Musik in sich.

Bernd-Michael Land hat sich, so wie viele andere Komponisten aus dem Bereich
der elektronischen Musik ebenso, diesem Thema angenommen. Statt jedoch den
üblichen NASA-Funkverkehr zwischen Bodenstation und Astronauten in die Musik
mit einzubetten, so wie fast alle anderen das taten, ging er seinen eigenen Weg.

Die verwendeten Instrumente sollten zeitlich in einem Bezug stehen und daher
wurden überwiegend wertvolle historische Synthesizer dafür verwendet.
Das gesamte Album ist ganz klassisch auf echtem Tonbandmaterial aufgezeichnet
worden, um den speziellen Klang aus dieser Ära perfekt einzufangen.
Hierfür kam ein 8-Spur Cassettendeck Tascam Syncaset 238 zum Einsatz.

Die Kompositionen bilden oftmals musikalische Strukturparallelen zu den
Anfängen der Synthesizermusik aus den70er Jahren und stehen damit in der
Tradition der eigenen früheren Werke von Bernd-Michael Land.

Das Album „Slowing World –Auditive Skulpturen“ erschien im November 2020.
Es unterscheidet sich konzeptionell von Lands früheren Werken.
Neben den elektronischen Klangerzeugern, wurde diesmal häufiger mit den
akustischen Instrumenten gearbeitet. Besonders die Klangschalen und die vielen
verschiedenen Gongs, Chimes und Windspiele, prägen diese Musik, welche mit
Feldaufnahmen aus der Natur vorzüglich ergänzt wurden.

2020 -Sortiment von verschiedenen Schlegeln für Gongs

Neben den elektronischen Klangerzeugern, wurde diesmal häufiger mit den
akustischen Instrumenten gearbeitet. Besonders die Klangschalen und die vielen
verschiedenen Gongs, Chimes und Windspiele, prägen diese Musik, welche mit
Feldaufnahmen aus der Natur vorzüglich ergänzt wurden.

Das Projekt „Hyperreale Reflexion -4th Movement“ beinhaltet ein audiovisuelles Kunstwerkprojekt mit elektronischer Musik von Bernd-Michael Land in Kombination mit computergenerierten Bildern von Claus Jahn.

2020 – F025 Hyperreale Reflexion -4th Movement @ Luminale, Frankfurt 

Die Premiere des Liveprogrammes fand im März 2020 zur Luminale 2020 in der alten Ölfabrik in Frankfurt/Sachsenhausen statt.
Als Thema der Luminale 2020 wählte man „Industrieromantik“ aus.

2020 -Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einer Filmszene der Computeranimation und dem
Cover der DVD „Hyperreale Reflexion-4th Movement“

„Die Fabrik“ in Frankfurt/Sachsenhausen war eine der ersten Industrieölfabriken
in Deutschland. Sie ist somit ein Paradebeispiel für die Industrialisierung, die
rasend schnell voranschritt und enorme Veränderungen zur Folge hatte, die sich
auf alle Lebensbereiche auswirken sollten.
Der Geist hinter dem Projekt war die industrielle Revolution, passender hätte die
Darbietung wohl kaum sein können.

2020 –Livekonzert in der Fabrik auf der Luminale 2020 mit Bernd-Michael Land und Claus Jahn

Das Projekt „The Pilgrim Of The Mysterious 99 Temples“ wurde, gemeinsam mit
HaDi Schmidt (Imaginary Landscape), im Rahmen der Rumpenheimer Kunsttage
als Konzert in der Schlosskirche 2020 live aufgeführt.


Bernd-Michael Land und Hans-Dieter Schmidt wollen die Hörer in ihrem Programm
„The Pilgrim Of The Mysterious 99 Temples“ in die unbekannte und mystische Welt der japanischen Tempel entführen.
Mit Gongs, Klangschalen, Bambusflöte und Elektronik entstehen Klangwelten, die zwischen Welt- und Ambientmusik changieren und unbekannte musikalische Räume eröffnen.

2020 -Hans-Dieter / HaDi Schmidt ) oben) und Bernd-Michael Land (unten)
bei dem gemeinsamen Konzert in der Rumpenheimer Schlosskirche


Ein Album ist für das Jahr 2021 geplant.

Klang und Stille -Livekonzerte mit Sonic Metals

Der Fokus bei dem Projekt „spektrum | klang“ von Bernd-Michael Land liegt auf
der kompositorischen Arbeit dieser Meditations- „Musik“.
Der zertifizierte Gongspieler formt in seinen akustischen Konzerten einzigartige Klangarchitekturen und lässt die unterschiedlichen akustischen Phänomene in
seinen Kompositionen durch die Integration von Stille und Dynamik miteinander verschmelzen. Elektronische Instrumente werden nicht verwendet.
Land setzt die Priorität auf den Klang an sich, um ihn in seinem Zusammenspiel
aus permanenten Schwingungen, audiophil in den Mittelpunkt zu rücken.

Bernd-Michael Land mit seinem symphonischen Spiegelgong „Eight Corners of Heaven“
von der Firma Meinl.
Dieser ganz besondere Gong wurde in Handarbeit nach einem Entwurf des bekannten
Gongmasters Don Conreaux geschaffen.

Bernd-Michael Land bei einem akustischen Klangkonzert “spektrum|klang”
anlässlich der Einweihung der Groß-Skulptur „Colormaster R“ im Rodaupark, Jügesheim.

Sein „Metall-Instrumentarium“ umfasst rund 35 verschiedene Gongs und ebenso viele asiatische Klangschalen, Koshi, Fushi, Zimbeln, Chimes und Klangstäbe,mit denen er lebendige Klangreisen zaubert, die man nicht nur akustisch hören, sondern auch mit dem ganzen Körper fühlen kann.


Bernd-Michael Land steht Kooperationen mit Künstlern, auch aus anderen Sparten,
immer offen gegenüber. Oft sind es Maler und Bildhauer, deren Kunstausstellungen
er mit der Klangkunst musikalisch begleitet, wie beispielsweise Bernd Gotthardt,
Hagen Bonifer, Margarethe Zahn, Hannes Metz, Manuel Franke, u.a.

Neben seinen eigenen Alben, findet sich Lands Musik auch auf diversen Samplern
wieder, so z. b. auf den Schallplatten von Schallwende, Schwingungen, usw.

Er ist aktuell auf „Gemstones“ vom Label Cyclical Dreams (Buenos Aires, Argentina)
und auf der Kollaboration „Chimera of a New World“ von Jarguna (Florence, Italy)
vertreten.

Das Werk „Definitivum“ ist die Abschlussarbeit zum Projekt „Das Lächeln der Bäume“.“

Das Album „Definitivum“ schließt als fünfter und letzter Part an das musikalischeWerk mit den vier prämierten Alben „Intervall“, „Odyssee“, „Metamorphose“ und„Quintessenz“ nochmals mit neuen Kompositionen an und markiert damit denAbschluss des Projektes „Das Lächeln der Bäume“.

Bernd-Michael Land mit dem Haken Continuum Fingerboard

Die Release des Albums fand im Dezember 2020 statt.
Das Konzertprogramm kann in Stereo und in diskreter 4-4-4 Quadrophonie live präsentiert werden.

Definitivum / Part 5” ist durch ein staatliches Arbeitstipendium der Hessischen Kulturstiftung unterstützt worden.
Gefördert im Rahmen des Kulturförderprogrammes “Hessen kulturell neu eröffnen”.

Rodgau Field -ein akustisches Portrait der Stadt Rodgau.
Die Kombinationen von elektronisch erzeugten Klängen aus Synthesizern mit
akustischen Soundscapes, evozieren meditative Klangskulpturen. Die Musik könnte
man am ehesten mit den Begriffen „Elektronische Musik mit Field Recording“
umschreiben.
Orte und Umgebungen wurden mit den Schall-Artefakten als Klanginstrument
appliziert, um von der Stadt Rodgau ein akustisches Portrait zu kreieren.

Rodgau Field enthält nicht nur atonale Geräusche aus Feldaufnahmen, sondern auch musikalische Elemente und harmonische Kompositionen, bis hin zu akustischen Ereignissen, welche sich im Ultraschallbereich befinden und für das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmbar sind. Aber in einem akustischen Städteportrait sollten auch die Fledermäuse nicht fehlen.
Doch damit nicht genug. Land fing außerdem mit einem Gauss-Meter (Anti Radio) elektromagnetische Wellen aus verschiedenen Quellen ein, Stromleitungen Straßenlaternen, Funkmasten, Motoren und arbeitete die Klänge und Geräusche in seine Kompositionen mit ein.
Im Dialog, mit den Klängen aus elektronischen Synthesizern, gehen die geräuschhaften Klangwerke eine intermediale Beziehung ein und verschmelzen zu einer neuen hybriden Realität.
Die Beziehung des Klanges zu dem imaginären Raum ist ein elementarer Punkt und spielt bei der auditiven Wahrnehmung eine entscheidende Rolle.

Die Klangkunstinstallationen für das musikalische Projekt „Rodgau Field“ wurden in diskreter 6-6-6 Hexagonie ausgeführt.
Die Verfahrensweise beruht dabei auf dem bewährten quadrophonischen Konzept, bei dem jeder einzelne Kanal stets seinen gleichberechtigten Status besitzt.
Unabhängig davon werden speziell erstellte Sounds und Effekte über zwei weitere Kanäle zusätzlich gezielt ausgesendet und im Raum platziert.
Die Erstaufführung von Rodgau Field ist für 2021 geplant, sofern dies durch die Coronakrise wieder möglich sein wird.

2020 -Felder in Rodgau zwischen Weiskirchen und Hainhausen

Das Projekt “Rodgau Field” ist durch ein Staatliches Projektstipendium im Rahmen des Kulturförderprogramms “Hessen innovativ eröffnen” gefördert worden.

Downloads:

Biografie 

Ausführliche Informationen zu den Projekten

Preise und Auszeichnungen

Diskografie